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Alarmweiterleitung

DIN 0825-1 Stand September 2013 und BGR 139

Die Ausstattung und die technischen Details für Personennotsignalanlagen werden von der DIN 0825-1 Stand September 2013 und den Regeln der Berufsgenossenschaft BGR 139 festgelegt. Auch die Zeit, die ein Notruf von der Rufauslösung bis zur Anzeige an der Zentrale benötigen darf, ist exakt angegeben. Was nach einem eintreffenden Notruf zu erfolgen hat, liegt jedoch in dem Ermessen des Unternehmens und muß durch betriebliche Anweisungen festgelegt werden.


Sirenen-Blitz-Kombination

Die einfachste Art die Mitarbeiter auf einen ausgelösten Notruf aufmerksam zu machen, ist die Verbindung des potentialfreien Alarm-Ausgangskontaktes mit der Sirenen-Blitz-Kombination. Eingehende Notrufe oder technische Alarme werden sofort optisch und akustisch signalisiert. Als Stromversorgung kann ein vorhandenes Niederspannungsnetz genommen werden oder ein externes Steckernetzteil sorgt für den notwendigen Netzanschluss.


Serielle Datenschnittstelle

Zusätzlich zur seriellen Druckerschnittstelle für die Protokollierung aller Suchrufe ist ein zusätzlicher RS232-Port für die Rufweiterleitung eingerichtet. Als Standardruf-Protokoll ist der MEP-Datenfile von Multitone (MEP) eingerichtet. Alle Notrufe werden als Klartext-Informationen (SMS) bis zu 16 Zeichen an Personen-Informations-Systeme (Personenrufanlagen) oder DECT-Telefonanlagen weitergeleitet Achtung: Die Datenschnittstellen dieser Fremdsysteme sind zur Notrufzentrale zu führen. Ideal für den Anschluß ist ein RS485-Datenbus. Eine Verbindung beiden serieller Schnittstellen über Line-Driver entspricht nicht den allgemeinen Sicherheitskriterien.


Wählgeräte (AWAG)

Es wird allgemein zwischen analogen und digitalen Wählgeräten unterschieden. Die analogen Wählgeräte übermitteln vorgespeicherte Sprachinformationen oder wählen die öffentliche Funkrufdienste (Cityruf, eMessage) an. Eine Übermittlung von Rufen an die Mobilfunknetze als SMS-Nachrichten sind ebenfalls möglich. Die digitalen Wählgeräte senden die Nachrichten als Datenpakte in festgelegten Protokollen an autorisierte Wach- und Schutzdienste. Nach Eintreffen eines Notrufes erfolgt eine mit dem Kunden festgelegte Bearbeitungsroutine.



Weiterführende Anwendungsinformationen finden Sie hier