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Lokalruf

Unter der Bezeichnung „grundstücksüberschreitende Personenruf-Funkanlage ermöglicht der Lokalruf im Gegensatz zu den internen Personen-Informations-Systemen (PSA, PSE) eine Funkversorgung weit über die Grundstücksgrenzen hinaus. Die maximal zulässige Sendeleistung beträgt 15 Watt bei einer Antennenhöhe bis zu 50 m. Bei größeren Höhen ist eine Reduzierung der Sendeleistung erforderlich. Die Funkreichweite differiert je nach Topographie und eingesetzter Senderstückzahl. Die Reichweite eines Lokalrufnetzes wird durch die Frequenzzuteilungsbehörde für Telekommunikation und Post (neu Netzagentur) nicht begrenzt. Um den erforderlichen Versorgungsbereich abzudecken, kann ein Funknetz aus einem oder mehreren Sendern bestehen.


Der Lokalruf erlaubt den Einsatz von Funkrufempfängern für Nur-Ton-Rufe, numerische Übertragungen (z. B. Telefon-Nummern) und alphanumerische Geräte zum Empfang von Texten bis zu 60 Zeichen. Eine Sprechverbindung zu den mobilen Empfängern ist nach den Bestimmungen der Netzagentur (früher Regulierungsbehörde) nicht erlaubt. Alle Multiton-Lokalruf-Empfänger sind mit handelsüblichen und kostengünstigen Akkumulatoren oder Batterien der Typen AA oder AAA bestückt.


Einsatzbereiche sind Werksfeuerwehren, LKW-Aufrufsysteme mit mehreren Parkplätzen und Einfahrten, Universitätsbereiche, Flughäfen und Grossindustrie.


Als Zentralanlage wird das Multitone-System i-message eingesetzt, mit Komponenten für den Lokalruf. Alle Module mit den Leistungsmerkmalen des Großsystems sind einsetzbar. Durch die verwendete Technik sind auch alle Komponenten des Zentralsystems extern anzuordnen.



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